
Gestern Abend trafen wir um 20:30 Uhr gut gelaunt in Knesebeck ein.
Für die freiwillige technische Abnahme waren wir zwar zu spät, allerdings hatten wir am Samstagmorgen nicht so viel Stress und konnten ein wenig länger Schlafen.
Schließlich luden wir noch den Ascona ab und ließen den Abend mit einem "Benzingespräch“ ausklingen.
Um sechs klingelte schließlich der Wecker und um 7:30 Uhr standen wir schon bei der Papierabnahme.
Kurz darauf folgte auch schon die Technik. Alles lief reibungslos ab und so konnten wir um 8:00 Uhr mit der Besichtigung der Prüfungen beginnen.
Zwei Stunden später trafen wir wieder im Rallyezentrum ein. Kurz danach erreichten dann auch die nachgereisten Teammitglieder Knesebeck, so dass dem Start nicht mehr im Wege Stand.
Um 10:50 Uhr nahmen wir mit der Startnummer 1 und die übrigen 34 Teams die sechs Prüfungen der Vormittagsveranstaltung in Angriff.
Im Wechsel sollten eine neue Außenprüfung, sowie das bekannte „Schweineohr“ auf dem Truppenübungsplatz gefahren werden.
Schon auf der Verbindungsetappe zur ersten WP stellte sich leider heraus, dass die Abstimmung der Vergaser überhaupt nicht passte und somit eine zügige Gangart, soweit es das schwächere Triebwerk erlaubte, nicht möglich war.
Das nutzbare Drehzahlband beschränkte sich lediglich von 5.000 bis 7.500 U/Min.
In engen Abschnitten und Kurven hatten wir damit schlechte Karten. „Da kommst Du nicht aus dem Quark und auf den langen Geraden fehlt Leistung ohne Ende“, haderte Olli mit den sich bietenden Möglichkeiten.
Nach den ersten sechs Durchgängen war klar, dass es nur ums Ankommen und Punkte sammeln für die Meisterschaft geht.
Immerhin sprang ein zweiter Platz in der Klasse H15 heraus.
Dementsprechend verhalten starteten wir nach kurzem Service-Check zur Nachmittagsveranstaltung.
Diesmal galt es das Schweineohr als erstes zu absolvieren.
Nachdem wir unsere Startzeit an der ZK bekommen hatten, zählte der Starter die letzten Sekunden herunter.
3…2…1… ab… Als ich die Kupplung kommen ließ um zu starten gab es einen Schlag, der Motor drehte bis in den Begrenzer, allerdings bewegte sich der Wagen keinen Zentimeter vorwärts.
Das berühmte Wort mit Sch am Anfang dröhnte durch die Gegensprechanlage.
Das war’s wohl mit ankommen und mit der zweiten Ausgabe der Knesebeck 2009 für uns.
Irgendwas im Antriebsstrang hatte der Belastung nicht mehr Stand gehalten…
„Na hoffentlich wird das keine Negativserie nach dem Motorschaden vor einer Woche“, stöhnte Volkmar.
Also ging es erneut vorzeitig nach Hause.
Spät abends trafen wir in der Werkstatt ein, luden ab und machten uns daran nach der Ursache für den Ausfall zu suchen.
Viele Komponenten hätten Schuld sein können.
„Glücklicher Weise“ stellte sich lediglich heraus, dass eine Antriebswelle sich weigerte das Drehmoment an die Räder weiterzugeben und abscherte.
Das kriegen wir bis zur Storman-Rallye wohl in den Griff. Allerdings bleibt keine Zeit bis dahin den Motor neu abzustimmen.
Egal, danach geht es erst Ende Mai für uns weiter. Dann gilt es die Schwachstellen zu beseitigen.